MEINE BÜCHER

 
Der Zweite Weltkrieg aus Sicht der letzten Zeitzeuginnen
Buchcover - Die verratene Generation (1)

Europa Verlag, 2020 

336 Seiten

 

• Exklusive Gespräche mit den letzten lebenden Zeitzeuginnen des Zweiten Weltkriegs

• Umfangreiche Hintergrundinformationen über die Situation der Frauen an der »Heimatfront«

 

»Nach den Bomben kamen die Tiefflieger. Manche schossen mit Maschinengewehren hinten raus auf die Frauen, dann mussten wir liegen bleiben. Wer zu früh aufstand, wurde getroffen. Ich habe meine Freundin noch gewarnt, in dem Moment fiel sie tot um.« 
(Martha, Remscheid, Juli 1943)

14 Millionen Deutsche wurden gegen Ende des Zweiten Weltkriegs mit Gewalt aus ihrer Heimat vertrieben, über 2 Millionen von ihnen ermordet, mindestens 2 Millionen Frauen und Mädchen unter ihnen vergewaltigt. Die Thematisierung der Vertreibungsverbrechen gilt gesellschaftlich als Tabuthema – ebenso wie die Diskussion darüber, ob die alliierten Flächenbombardements mit 600000 Todesopfern Kriegsverbrechen waren. Der Großteil der zivilen Opfer war weiblich. Vergleichsweise wenig ist in der Wissenschaft über die Rolle der Frau im Nationalsozialismus geschrieben worden, so gut wie gar nichts über ihren Einsatz im Krieg. Dabei zwangen die Nazis, obwohl dies im Widerspruch zu ihrer eigenen Ideologie stand, beinahe jede deutsche Frau in den Kriegsdienst. Viele Millionen etwa schufteten als Rüstungsarbeiterinnen, 1,5 Millionen standen als Wehrmachtshelferin, Kriegshilfsdienstmaid oder Lazarettschwester mitten im Kriegsgeschehen. Frauen zitterten Nacht für Nacht in Luftschutzkellern um ihr Leben, wurden ausgebombt und verletzt, trauerten um ihre gefallenen Ehemänner. Sie waren auch die ersten Opfer der einrückenden Sowjetarmee, die keine Gnade mit ihnen kannte. Wenn sie das alles überlebt hatten, krochen sie am Ende auf Trümmern und räumten auf. Bis heute leiden diese Frauen an unverarbeiteten Kriegstraumata, für die sich zu wenige ihrer Nachkommen interessierten.

Nach dem Erfolg seines Buches Die verdammte Generation über die Stigmata, denen die letzten Soldaten des Zweiten Weltkrieges ausgesetzt waren, lässt Historiker Christian Hardinghaus nun 13 der letzten Zeitzeuginnen einer verratenen Generation sprechen, die erst von den Nazis, dann von alliierten Soldaten missbraucht worden sind und bis heute gesellschaftlich als vermeintliche Mittäterinnen eines Verbrecherregimes gebrandmarkt werden. In historisch umfassenden und mutigen Einleitungen widerlegt er Vorurteile und appelliert an ein Überdenken unserer Erinnerungskultur.

 

 
Der Zweite Weltkrieg aus Sicht der letzten Zeitzeugen

Während Holocaust und Judenverfolgung seit Jahrzehnten ihren berechtigten Platz im kollektiven Gedächtnis besitzen, haben wir vergessen, die Soldaten, die auf deutscher Seite im Zweiten Weltkrieg gekämpft haben, zu fragen, wie das alles wirklich war im Krieg. Ein Versäumnis, das Ende der 1960er-Jahre seinen Anfang nahm, als rebellische Studenten damit begannen, ihre Elterngeneration pauschal als Nazis zu verdammen.

 

Alle bisherigen Versuche einer differenzierten Betrachtung unserer dunkelsten Geschichte scheiterten. Aus der Legende einer sauberen Wehrmacht ist die einer verbrecherischen Wehrmacht geworden. Dabei haben historische Erkenntnisse nie bezweifelt, dass nur ein geringer Teil der Wehrmachtssoldaten an Kriegsverbrechen und Holocaust beteiligt war. Wenn es gelingt, dies anzuerkennen, können wir den Blick auf unsere Vergangenheit erweitern, pauschale Verurteilungen ablegen und uns selbst besser verstehen lernen.

 

Christian Hardinghaus hat für dieses Buch mit 13 der letzten Zeitzeugen bedeutender Schlachten des Zweiten Weltkrieges gesprochen. Sie berichten schonungslos ehrlich über ihre Erfahrungen und den Umgang mit dem Kämpfen und Töten – damals und retroperspektivisch. Es sind Geschichten von Leid, Wut und Verzweiflung, aber auch von Kameradschaft, Glauben und Hoffnung, die den Frontalltag einfacher Soldaten in den Fokus rücken und so einen wichtigen Beitrag zu unserer Erinnerungskultur leisten.

Buchcover - Die verdammte Generation.jpg

Europa Verlag, 2020

328 Seiten

SPIEGEL Bestseller (8 W.): HP 22


BÖRSENBLATT Bestseller (3 W.): HP 23

 

• Exklusive Gespräche mit den letzten lebenden Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges
• Umfangreiche Hintergrundinformationen zu den bedeutendsten Schlachten 1939–1945
• Eine Bilanz über die Beteiligung deutscher Soldaten an Kriegsverbrechen und ihr Wissen um den Holocaust

 

Europa Verlag 2018 

368 Seiten inklusive DVD

• Das bewegende Schicksal von Frontarzt Dr. Helmut Machemer, der im Krieg für das Leben seiner Frau und seiner Kinder kämpfte

• Eine einzigartige Dokumentation über den Krieg in der Südukraine von Herbst 1941 bis Frühsommer 1942

• Leben und Sterben der Soldaten an der Ostfront – authentisch geschildert in über 150 Feldpostbriefen und handschriftliche Berichten

• Auswertung von über 2000 Originalfotos und mehreren Stunden Filmmaterial 

Zeitgeschichte aus erster Hand – das Schicksal eines Augenarztes an der Ostfront 1941/42, der für die »Arisierung« seiner Familie kämpfte

Im Morgengrauen des 22. Juni 1941 fallen über drei Millionen deutsche Soldaten ohne Kriegserklärung in die Sowjetunion ein. Auch Helmut Machemer ist darunter, als Unterarzt in einer Panzer-Aufklärungs-Abteilung. Bei Kriegsausbruch hat er sich freiwillig gemeldet, obwohl der 36-jährige Facharzt für Augenheilkunde aufgrund seines Alters und Berufsstandes vom Frontdienst freigestellt worden wäre. Sein Schicksal hängt mit dem Rassenwahn der Nationalsozialisten und den Nürnberger Gesetzen zusammen, nach denen seine Ehefrau Erna als »Halbjüdin« und seine drei kleinen Söhne als »Vierteljuden« eingestuft werden – eine gesellschaftliche Diskriminierung, unter der er tief leidet. Da er sich von seiner Familie nicht trennen will, bleibt ihm nur ein Ausweg: Als »arischer Reichsbürger« kann er durch besondere Tapferkeitsauszeichnungen eine Begnadigung und »Arisierung« seiner Familie erhoffen. Und so zieht er als Unterarzt in den Krieg gegen die Sowjetunion.

Helmut Machemer hat seine Kriegserlebnisse detailliert dokumentiert: In über 160 Briefen, über 2000 Fotos und mehreren Stunden Filmmaterial schildert er den deutschen Vormarsch in der Südukraine 1941 und die russische Gegenoffensive zu Beginn des Jahres 1942. Sein Sohn Hans Machemer und der Historiker Christian Hardinghaus haben diese Dokumente ausgewertet, gesichtet und zusammengefasst. Herausgekommen ist ein erschütterndes Bild über das Leben, Kämpfen und Sterben einfacher Soldaten, über das namenlose Leiden der Landser auf deutscher wie auf russischer Seite, die durch eine verbrecherische Führung in einem sinnlosen Krieg starben – ein einzigartiges Zeitdokument, das 73 Jahre nach Ende des Krieges endlich zugänglich ist.

Europa Verlag 2018

368 Seiten

BÖRSENBLATT Bestseller (1 W.): HP 19

• Roman über eine große Liebe, Menschlichkeit und Kameradschaft im Nationalsozialismus – nach einer wahren Geschichte

• Packende Schilderung vom Leben, Kämpfen und Sterben der einfachen Soldaten an der Ostfront

• Eine Hommage an Erich Maria Remarque: Ein Im Westen nichts Neues des Zweiten Weltkriegs 

Zeitgeschichte aus erster Hand – das Schicksal eines Augenarztes an der Ostfront 1941/42, der für die »Arisierung« seiner Familie kämpfte

Winter 1941/42, deutsche Stellungen in der Südukraine. Wilhelm Möckel, Unterarzt in der Panzer-Aufklärungs-Abteilung 16, kämpft einen verzweifelten Kampf – er benötigt das Eiserne Kreuz I. Klasse. Es ist die einzige Chance, in den Offiziersrang aufzusteigen und beim Führer ein Gnadengesuch einzureichen, um seine halbjüdische Frau »arisieren« zu lassen. Eine Ausnahmeregelung der Nazis verspricht ihr »deutsches Blut«, wenn er zum Helden wird …

Als er Annemarie im Sommer 1932 kennenlernt, ist er wie vom Blitz getroffen. Sie ist die Frau, die er heiraten will, und auch für Annemarie ist es die große Liebe. Doch das junge Glück währt nicht lange, schon bald ziehen dunkle Wolken auf, und mit Hitlers Machtübernahme 1933 beginnt die offene Verfolgung von Regimegegnern und »rassischen Minderheiten«. Trotz eindringlicher Warnungen seines Zwillingsbruders Karl, der auf der Karriereleiter der NSDAP rasch emporsteigt, heiratet Wilhelm und schwört seiner Frau die Treue. Auch als er seine Kassenzulassung verliert, hält er zu ihr und den beiden Kindern. Da er Deutschland nicht verlassen will, sieht er nur noch einen Ausweg: Er meldet sich freiwillig zum Kriegseinsatz, um durch hervorragende Leistungen für das Deutsche Reich beim Führer eine Arisierung für seine Familie zu erbitten. Und so verschlägt es Wilhelm an die Ostfront, wo im eisigen Winter 1941/42 die russische Gegenoffensive beginnt, während Annemarie und die Kinder zu Hause immer stärker von NSDAP-Leuten bedrängt werden. Wird es Wilhelm rechtzeitig gelingen, sein Ziel zu erreichen?

 

Europa Verlag 2019

248 Seiten

SPIEGEL Bestseller (2 W.): HP 26
 

• Anlässlich der 2. Staffel der erfolgreichen TV Serie Charité erscheint im Europa Verlag eine sensationelle Biografie über Ferdinand Sauerbruch

• Die erste umfassende Biografie über Ferdinand Sauerbruch mit neuen Fakten über sein Wirken im NS-Regime und die Widerstandsgruppe an der Charité um Fritz Kolbe

• Unter Berücksichtigung des wiederentdeckten Tagebuchs des persönlichen Assistenten Dr. Adolphe Jung

Ferdinand Sauerbruch, NS-Sympathisant oder Widerstandskämpfer? – Die sensationelle Biografie des größten deutschen Chirurgen

Ungeachtet seiner medizinischen Verdienste zählt Ferdinand Sauerbruch zu den umstrittensten Ärzten der Zeitgeschichte. In den Jahrzehnten nach dem Krieg dominierte in den Medien ein positives, fast heroisches Bild des Menschen und Mediziners, der ab 1928 als Professor für Chirurgie an der Berliner Charité arbeitete. Dafür gesorgt hat er selbst durch seine mit fiktionalen Inhalten angereicherte Biografie Das war mein Leben, in der er sich überwiegend als »Halbgott in Weiß« darstellen lässt. Erst seit Beginn dieses Jahrhunderts wird dieses Bild erschüttert, wirft man ihm Sympathie, ja sogar Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten vor.

 

Christian Hardinghaus hat für Ferdinand Sauerbruch und die Charité neue unveröffentlichte Quellen erschlossen – darunter das bisher geheime Tagebuch von Sauerbruchs Assistenten Adolphe Jung – und zahlreiche Berichte, Briefe, Interviews und persönliche Erinnerungen von Mitarbeitern und Freunden studiert. Herausgekommen ist dabei nicht nur die erste umfassende Biografie des bedeutenden Chirurgen, sondern auch seine Rehabilitation: Ferdinand Sauerbruch unterstützte eine Widerstandsgruppe um den Spion Fritz Kolbe, die sich an der Charité gebildet hatte, und war auch in die Attentatspläne Stauffenbergs eingeweiht. Bis Kriegsende behandelte er nicht nur »verbotenerweise« Juden, sondern versteckte sie und andere Verfolgte des Naziregimes in der Charité vor der Gestapo. Aufgrund dieser neuen Erkenntnisse muss die bisherige Beurteilung von Sauerbruchs Haltung gegenüber dem NS-Regime neu bewertet werden.

 
Die Geschichte mutiger Frauen und Männer im Widerstand gegen das NS-Regime

Europa Verlag 2019

240 Seiten

 

• Ein Roman über Liebe, Menschlichkeit und wahren Mut in der Zeit des Nationalsozialismus

• Basierend auf der bisher unbekannten Geschichte der Widerstandsgruppe in der Charité

• Spannung garantiert: Spionage, Mord und Verrat an der Berliner Charité

Bern, 20. Juli 1974: Die 56-jährige Lily Kolbe zerreißt wütend die Zeitung, die über die heute stattfindenden Gedenkfeiern zum gescheiterten Attentat auf Hitler vor 30 Jahren berichtet. Sie kann es kaum ertragen, dass an ihren Mann Fritz Kolbe und ihren ehemaligen Chef Ferdinand Sauerbruch nie erinnert worden ist. Die acht Mitglieder der bis heute unbekannten Widerstandsgruppe »Donnerstagsclub« hatten sich nach dem Krieg geschworen, alles geheim zu halten. Lily will das Schweigen jetzt brechen. Sie greift zum Telefon und ruft Eddie Bauer, einen Journalisten der New York Times, an: »Ich bin bereit zu reden. Kommen Sie in die Schweiz! Sofort!«

 

Die einstige Chefsekretärin Sauerbruchs erzählt Bauer von den stillen Helden der Charité, die sich 1941 dazu entschließen, Nazi-Patienten auszuspionieren und ihren Tod, wenn nötig, zu beschleunigen. Als Lily 1943 beauftragt wird, den Mitarbeiter des Außenministeriums Fritz Kolbe zu bespitzeln, verliebt sie sich und kann ihn für den Widerstand gewinnen. Eine Zeit geht alles gut, doch bald häufen sich Besuche der Gestapo in der Klinik. Gibt es einen Verräter innerhalb der Gruppe? Die Lage spitzt sich nach dem 20. Juli 1944 dramatisch zu. Der Chef des Sicherheitsdienstes Ernst Kaltenbrunner überwacht persönlich die Charité. Als er versteckte Juden aufspürt, droht der Club endgültig aufzufliegen ...

 

Journalist Bauer kann nicht fassen, welch brisante Informationen er bekommt. Bald jedoch interessieren sich auch andere dafür. Als Lily eine Wanze in ihrem Telefon entdeckt, kann sie selbst Bauer nicht mehr trauen.

 
Eine fesselnde Graphic Novel zum Zweiten Weltkrieg als Panini-Originalausgabe

Zeitzeugenaussagen aus dem 2. Weltkrieg zu sammeln und in einer Graphic Novel einem interessierten Publikum zugänglich zu machen, das war der Plan des Osnabrücker Kreativgespanns Freise und Hardinghaus, als sie im Jahr 2014 ihr Crowdfunding-Projekt starteten. Mittlerweile wurde das ehrgeizige Vorhaben realisiert und heraus kam ein beeindruckendes Dokument deutscher Historie.

Panini Verlag, 2017 

80 Seiten 



 

 
 

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Ebbe und Wut - Mörderische Gezeiten (Band 1) 

Hochspannung zwischen Ebbe und Wut Ein rothaariges Mädchen wird tot im Watt von Norderney gefunden. Es ist Merle Onken, die seit zwei Tagen vermisst wird. Wie sich herausstellt, haben Mitschüler sie in einem verlassenen Bunker eingesperrt, um sie in einem bizarren Ritual auf eine Hexenprobe zu stellen. Alle glauben, Merle habe sich danach selbst das Leben genommen, nur ihre Mutter Gesa ist sich sicher, dass jemand ihr Kind getötet hat. Sie bittet den Bremer Kripo-Kommissar Carsten Kummer um Hilfe. Kummer ist ihr Ex-Liebhaber, und als sie ihm gesteht, dass Merle ihr gemeinsames Kind war, reist er auf die Insel und beginnt, sich in die Arbeit der dortigen Ermittler einzumischen. Als zwei weitere Teenager brutal ermordet werden, wird klar, dass ein Serienmörder am Werk ist. Und irgendwie deuten alle Spuren auf eine sagenumwobenen Gestalt aus der Inselvergangenheit hin: eine Hexe namens Dortje, die 1544 auf Norder neye Oog gelebt haben soll, könnte der Schlüssel zu allem sein. Ein nervenaufreibender Thriller voller Mysterien und irrer Wendungen vor schaurig maritimer Kulisse.

KBV Verlag 2018 

284 Seiten 

Ebbe und Wut - Mörderische Gezeiten Band 2 

Die Hitzewelle hat Zehntausende von Touristen nach Norderney gelockt, die sich auf der Insel Abkühlung erhoffen. Aber ein Doppelmord zerreißt jäh die Urlaubsidylle, als am Haus des prominenten Fußballspielers Elias Denga die Leichen seiner Frau und ihres Liebhabers gefunden werden. Während die Fahndung nach dem spurlos verschwundenen Denga auf Hochtouren läuft, geht ein weiterer Notruf ein: Der Stadtrat Lothar Eller ist tot in einer Hotelbadewanne gefunden worden.

Kriminalhauptkommissar Carsten Kummer von der neu gegründeten Kripo Norderney leidet seit seinem ersten Fall auf der Nordseeinsel unter einer posttraumatischen Störung und hat Mühe, dies vor seinen Kollegen zu verheimlichen. Aufgrund der Tatumstände gehen er und seine Kollegen bald von einer erschreckenden Theorie aus: Treibt ein Serienmörder sein Unwesen auf Norderney, der bekannte Mordfälle kopiert?

KBV Verlag 2019 

276 Seiten 

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Mulholland Drive endlich verstehen!

David Lynchs Kultfilm "Mulholland Drive" gibt jede Menge Rätsel auf. Als echter Klassiker des Mindfuck-Genres erhitzt der Film noch Jahre nach seiner Premiere die Gemüter. Journalist und Mindfuck-Experte Christian Hardinghaus versucht in seiner Interpretation die letzten Fragen zu klären: Was ist auf dem Mulholland Drive wirklich passiert? Was haben der Schlüssel, die blaue Box und das Monster hinter "Winkie's" zu bedeuten? Was verraten die zehn Hinweise, die David Lynch dem Zuschauer mit auf den Weg gibt? Schritt für Schritt entschlüsselt Hardinghaus den Filmplot und erzählt dabei die Geschichte von Camilla und Diane, von Betty und Rita und der 'Traumwelt Hollywood'. Ein Buch für alle Filmbegeisterten, denen "Mulholland Drive" einfach nicht mehr aus dem Kopf geht.

 

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Finally understanding Mulholland Drive!

David Lynch´s cult movie “Mulholland Drive” offers us all sorts of riddles. As a real classic of the Mindfuck genre, the movie inflames passion, even 17 years after its premiere. The German specialist journalist and author Christian Hardinghaus tries to clarify the last questions in his interpretation: what really happened on Mulholland Drive? What can we learn from the key, the blue box and the monster behind “Winkie´s”? What do the ten clues tell us which David Lynch gives the viewer? Hardinghaus decrypts the plot of the movie step by step and, in doing so, he tells us the story of Camilla and Diane, of Betty and Rita and the 'dream world Hollywood'. A book for all film enthusiasts who never got “Mulholland Drive” out of their heads. For the very old and new lovers of the movie.

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Shocking Shorties & Plot-Twists 

MINDFUCK STORIES lesen – das bedeutet, sich literarisch mal so richtig den Kopf verdrehen zu lassen. Die fünfzehn mysteriösen Kurzgeschichten führen geschickt in die Irre, indem sie immer wieder überraschende Haken schlagen. Christian Hardinghaus lädt dazu ein, zusammen mit den Helden der Stories das gänzlich Unerwartete zu erleben. Jede Geschichte birgt ein neues Geheimnis, jede erzählt von einem anderen tragischen Schicksal. MINDFUCK STORIES – intelligent, bissig und voller Emotionen geschrieben und gelesen!

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»Pssst ... Hey Du! ... Ja genau Du!« 

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Ersticken soll er an dem Schund, den er geschrieben hat! Valentin Klatt, Journalist eines Boulevardblattes, wird tot in seinem Osnabrücker Büro aufgefunden. In seinem Hals stecken mehrere Zeitungsseiten mit Artikeln, die er verfasst hat. Als es einen weiteren grotesken Mordfall gibt, holt Hauptkommissar Hollmann zur Verstärkung einen ehemaligen Kollegen zurück in sein Team. Echtner, wegen psychischer Probleme im Innendienst, hat sich wieder im Griff, beteuert er. Was niemand weiß: Er steht unter Drogen. Ausgerechnet Crystal Meth verleiht ihm die Power, um dem Täter auf die Spur zu kommen. Echtner ahnt nicht, wie nah er dem Mörder tatsächlich ist …

Prolibris Verlag 2017 

276 Seiten 

 
Antisemitische Propaganda entlarven!

Die antisemitische Propaganda der Nationalsozialisten wurde seit 1945 vielfältig dokumentiert, in ihren Motiven, Bezügen und Zielsetzungen untersucht und damit scheinbar überwunden. Trotzdem halten sich Spuren und Fragmente ihrer Aussagen auch in den Nachkriegsgenerationen noch erschreckend beharrlich. Vor allem in sozialen Netzwerken, die inzwischen von 40 Millionen vornehmlich jüngeren Deutschen genutzt werden, können sich antisemitische Aussagen und Überzeugungen seit einigen Jahren wie Lauffeuer ohne inhaltlichen Filter und mit geringstem technischem Aufwand in kurzer Zeit verbreiten. Dass dies tatsächlich geschieht, zeigt der Historiker und Fachjournalist Christian Hardinghaus in seiner aufrüttelnden Fallstudie. Er dokumentiert die Verbreitung judenfeindlicher Vorurteile auf Facebook und in den VZ-Netzwerken bei über 1100 Usern. Das NS-Regime selbst hatte sich in seiner Hetz-Propaganda modernster technischer Mittel bedient. Ihren Gipfelpunkt erreichte sie 1940 in dem antisemitischen Spielfilm „Der ewige Jude“, den der Autor exemplarisch analysiert. Seine Groß-Stichprobe in sozialen Netzwerken zeigt, wie dessen Motive und Aussagen im kollektiven Gedächtnis bis in die Generation Facebook Wirkung zeigen.


 

 
Manipulationen erkennen!

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„Der ewige Jude“ und „Jud Süß“, die 1940 kurz hintereinander in Deutschlands Kinos kamen, sind die schlimmsten Auswüchse nationalsozialistischer Film-Propaganda. Der Spielfilm „Jud Süß“ ist ein Beispiel für indirekte Propaganda. „Der ewige Jude“ steht als Kompilationsfilm exemplarisch für die offen ausgetragene Propagandamethode. Dienten diese Filme, die nur kurz vor den Massentötungen in den Konzentrationslagern entstanden, zur Vorbereitung auf den Holocaust, wurden sie womöglich zu diesem Zweck gezielt in Auftrag gegeben und tragen somit eine entscheidende Rolle für die Ermordung von sechs Millionen Menschen jüdischen Glaubens? Aus historischer und medienwissenschaftlicher Sicht beleuchtet Christian Hardinghaus die Produktionshintergründe, zeigt die erschreckend ausgefeilten Propagandamethoden und psychologischen Wirkungsmechanismen der Filme und untersucht detailliert die Rollen der Regisseure Veit Harlan und Fritz Hippler, sowie die der Drahtzieher Adolf Hitler und Joseph Goebbels. Wie konnten diese mit Abstand schlimmsten antisemitischen Filmproduktionen entstehen und wer trägt die Verantwortung dafür?

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Anna Mechler

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